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28.10.09 Marathon Frankfurt 03.07.09 Not yet, Kameraden!
April 2009 wie man sieht, bin ich wieder gelandet 25.03.09 El Arenal, Mallorca Seit dem 13. sind wir wieder auf der Insel: Im letzten Jahr konnte ich aufgrund einer Verletzung nicht laufen, insgesamt aber sehr gut trainieren. Dieses Jahr läuft's auch rund und das Wetter ist gigantisch. Nach meiner Erinnerung hatte ich zuletzt in '97 so stabile Bedingungen.... 29.01.09 Ich hasse es, dieses Pathos, dieses Gesülze vom Mythos Hawaii, vom Heldentum beim Ironman, bei der Tour oder sonstwo, diese Überhöhung des Einzelnen, ständig auch durch das Zwangsblatt der DTU benutzt - nicht zuletzt einfach deswegen, weil ich einer dieser dummen Jugendlichen war, die sich diesen Mist vom ehrlichen und fairen Sport von den Massenmedien, in erster Linie natürlich aus Marketinggründen, haben infiltrieren lassen. Okay, in der Popmusik läuft es genauso, tagtäglich zu beobachten in so Sendungen wie Beckmann, allgemein auch als Kernerisierung bekannt, dieses Phänomen. Durch die Kampagne mit diesem miesen Marathonläufer und noch schlechterem "Sportjournalisten" bekomme ich dann dennoch den Bogen: er soll ungedopt und ohne Trampolin so elegant über den Gartenzaun gesprungen sein? In "Die Stunde des Siegers" konnte man die Anstrengung beim Sprung über den Zaun dann doch mehr erkennen, aber damals gab's auch noch nicht diese Wurst. Ja, ich weiß, als Vangelis dann für RTL nach deren Verlust der Fußball-Bundesliga-Übertragungsrechte einen pompösen Song für einen Sportler, den man daraufhin "Sir Henry" nennen sollte, produzierte, da war ich auch desillusioniert. Aber Moment, auch ich brauche Motivation, das Allerwichtigste, deshalb hier der link zu den Männern "mit Hoffnung in ihren Herzen und Flügen an ihren Fersen". 20.01.09 Trainingssteuerung auf Lanzarote 13.01.09 Direkt von einer der besten locations weltweit, um zu radeln, zu schwimmen und zu laufen, hier ein Video von 2 eingepackten Rädern in einem Radkoffer. Das war ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur dafür, dass ich mich beim Einpacken besser dran erinnere, wie's gut funktioniert.... 31.12.08 Am 10. Januar geht's nach Lanzarote und zwar nicht ins beliebte "Alcatraz" (viel zu teuer, zuviel Security, viel zu einsam etc.), sondern natürlich nach Puerto del Carmen. Im letzten Jahr war ich nicht so richtig zufrieden und konnte nur einen sehr geringen Umfang bewältigen. ...und hier noch mein Radtrainingsumfang seitdem ich mich zum Umstieg auf Triathlon entschlossen hatte (Sep 97), sicherlich auch diskussionswürdig...Interessant wäre sicherlich auch noch eine Aufteilung in 1. und 2. Halbjahr, dann würde man sehen, dass meine Moral im 2. Halbjahr öfter mal eingebrochen ist - was mit dem Wetter nicht zu erklären ist, denn von Oktober-Dez. lässt es sich immer besser trainieren als von Jan-März. 03.11.08 Am Frankfurt-Marathon selbst hab' ich dann auch noch teilgenommen. Die Zeit war mit 3:06:48h wie erwartet bescheiden, allerdings war angesichts der Crashvorbereitung auch nichts anderes zu erwarten. Um den Lauf möglichst schonend durchzustehen, bin ich bis km36 auch sehr reserviert gelaufen. Muskulär ist dann auch alles heil geblieben, sodaß ich am Mittwoch schon wieder normal gelaufen bin. Das ist doch auch schon schön, ich bin also deutlich früher dran als im Vorjahr und werde nun im Winter versuchen im Laufen an frühere Zeiten anzuknüpfen.
03.11.08 Anläßlich des Frankfurt-Marathons befand sich im Starterbeutel eine Broschüre der Kampagne "realrunners"...ein Fall für die schwarze Karte 29.09.08 29.09.08 Saisonende: Ursprünglich wollte ich in Frankfurt noch einen Genußmarathon mitlaufen, das sieht jetzt nach einer heftigen Bänderdehnung nicht mehr ganz so gut aus. 29.09.08 Seit dem 25.09. auch auf DVD: 24.09.08
Noch ein comeback eines prominenten vorbelasteten Sportlers. Ob das Sinn macht, ausgerechnet diesen Jungen als Hauptwerbeträger zur Mobilisierung einer verfetteten Gesellschaft zu benutzen, wage ich zu bezweifeln. Okay, man erkennt ihn kaum wieder ohne das adidas-logo auf dem Hemd - bloß gut, dass man die Parcours jetzt nicht mehr im entfernten Wald einrichtet, sondern zu den Menschen bringt, ist dann zum Glück nicht mehr so weit zum laufen.
27.07.08 Verdamp lang her! 2. Wettkampf dieses Jahr und das 2. Desaster - da kann ich froh sein, daß ich nicht noch mehr Starts absolviert habe. Okay, ich hab' schon etliche miese Ergebnisse am Edersee abgeliefert, aber die Leistung von gestern war wirklich unterirdisch. Kompensieren wollte ich das ganze wie fast immer mit dem Sieg in der Bergsprintwertung - oder, wenn man mir wohlgesonnener ist, könnte man auch annehmen: ohne diese Wertung wäre das Gesamtergebnis für mich längst nicht so schwach ausgefallen...wie dem auch sei, das ist der Preis, den ich immer bezahlt habe, auch wenn das immer Munition für andere war, wie hier von Herrn K. nachzulesen. Die Leistung war auch nicht ganz unerwartet, seit 20 Tagen nicht mehr geschwommen, keinerlei Laktatresistenz und eine miese Laktatabbaurate nach dem diesjährigen Training zu erwarten, das erste Kopplungstraining während des Ironman absolviert, keinerlei Tempotraining, harte Intervalle, Bahntraining oder dergleichen absolviert....daß ich so schwach sein würde, hätte ich nach dem ersten und letzten Test in diesem Jahr im GA2- bzw. Spitzenbereich am vergangenen Sonntag dennoch nicht für möglich gehalten. Da konnte ich immerhin noch 356 Watt über eine 1/4h treten, mit der Vorbelastung dann später noch 430 Watt über 2min bei noch gutem feeling treten. Das Pulsniveau war noch sehr hoch, nach meiner Erfahrung pendelt sich der Puls nach 2-3 seriösen Trainingseinheiten aber wieder deutlich niedriger ein. Für die Bergwertung habe ich mir dann also doch mind. 450 Watt zugetraut. Rausgekommen sind dann am Ende gerade mal 411 Watt, da gab es Jahre, in denen ich wesentlich mehr getreten habe, was man mit dem alten Kreuzottertool auch gut ausrechnen kann. Zum Rennverlauf: Beim Schwimmen habe ich mich sogar ganz gut gefühlt, aber, wie so oft, wenn man sich sehr gut fühlt, war's auch diesmal ein Zeichen dafür, daß ich einfach nicht aggressiv genug zu Werke gegangen bin. Losgeradelt bin ich sehr zurückhaltend, bei der Bergwertung hatte ich bis knapp 2min noch über 470 Watt im Schnitt, bin dann aber völlig weggebrochen. Danach war das Rennen dann für mich gelaufen, da ich auch sehr sicher war, mit der Leistung am Berg bestenfalls nur 2. hinter Alex zu werden. Nach etwas Nachdenken bin ich jedoch zur Erkenntnis gekommen, daß der eigentliche Einbruch nach der Bergwertung dann vielmehr ein energetisches Defizit war als nur die Folge der kurzfristigen starken Übersäuerung. Es gab auch schon mal Tage, an denen ich mehr Kampfgeist entwickelte, hier zum Abschluß noch die Raddatei mit stark geglätteter Kraft.
17.07.08: Die Traingsdoku ist endlich aktualisiert. Im großen und ganzen war es eine ganz passable Vorbereitung, wenn auch der absolute Wille und damit der entsprechende Umfang in den letzten 8-10 Wochen nicht da war. In früheren Jahren hab' ich sicher oft deutlich mehr, aber auch oft wesentlich planloser trainiert.
18.06.06 Moret-Triathlon/HM Mittel Nein, es sollte wieder nicht sein, zwar bin ich in der HM-Wertung wieder mal als 1. auf die Laufstrecke gegangen, aber 3:28min Vorsprung haben nicht gereicht. Ergebnisse Leistung einigermaßen okay, aber so wie's gestern abgelaufen ist, war's dann doch eine etwas unbefriedigende Sache. Hier schon mal ein Foto, weitere folgen... 10.11.05 Home de Ferro, Ibiza: "Man muß auch Glück haben!"* Volles Programm für mich beim Home de Ferro in Sta. Eulalia auf Ibiza. Ankunft am Donnerstagabend, das Rennen am Sonntag, Freitag fühlte ich mich im Gegensatz zu den Vortagen schon lausig und nach 56km radeln wurd's noch schlimmer und ich kam nach dem Abendessen nur noch mit Mühe ins Zimmer im 1. Stock, war völlig am Ende. Samstag 6km locker gelaufen, feeling mies, spätnachmittags dann Krafttraining Arme + Beine, mittlere Gewichte, jeweils 4*25, danach 500m im eiskalten Pool geschwommen, dann hab ich mich schon viel besser gefühlt. Der Wettkampf war dann trotzdem 'ne sportliche Katastrophe. Der Hit waren Dianas Fotos von der Tribüne aus, als ich vor den Ergebnissen stand und gerade lesen mußte: No. 358, descalificado....ich hab offensichtlich das Schlimmste getan, was jemand in Spanien beim Triathlon machen kann, nämlich nach einer ganzen Runde fahren wie der Affe auf dem Schleifstein, weil mein Sattel völlig reingerutscht war und ich dementsprechend 4-5cm zu tief saß, an Dianas Standort am Puig angehalten und mir von ihr 'nen Inbusschlüssel geben lassen, den ich mitsamt meiner Werkzeugflasche nicht am Rad hatte, weil ich mir sehr sicher war, dass ich keinen Platten haben würde....und damit hatte ich auch Recht. Der Kampfrichter, der scheinbar zur Nummernkontrolle da oben stand, kam dann gleich angewetzt und zeigte mir den gelben Kartonos, ich noch 2mal weitergedreht, dann kam er nochmal an und quatschte irgendwas, dass der mich aber disqualificadosieren würde, damit hätt' ich nun nicht im geringsten gerechnet und Diana hat das auch nicht mitbekommen. Klar, in D gibt's noch eine größere Schandtat, nämlich den
Start bei einer schwarzen Veranstaltung. Positiv war noch, dass ich keinerlei muskuläre Probleme
hatte, eigentlich auch kein Wunder bei dem Tempo. Ganz im Gegensatz übrigens zum Frankfurt-Marathon
(Polardatei/
* Normann Stadler nach dem Ironman Germany 05 23.09.05 Wir haben die Wahl gewonnen! Warum es nicht relevant ist, ob Lance Armstrong gedopt hat und was man von Robert Shaw und Paul Newman und der Pokerpartie meines Lieblingsfilm "Der Clou" für den Leistungssport lernen kann, steht in folgendem lesenswerten Artikel der schweizerischen Wochenzeitung: Zauberei und Illusion Ja, das hat gesessen, und ich bitte, sich insbesondere den letzten Absatz tief einzuprägen - für den Fall, dass ich mal wieder bessere Ergebnisse erzielen sollte. 19.09.05 "Er sah Potenzial in mir. Oder sollte ich besser sagen: Er roch es? Meine Hemden verströmten nach den Rennen den beißenden Geruch von Ammoniak...."* Ja, dass ich die letzten Wochen stark nach Ammoniak gerochen hätte, kann ich wirklich nicht behaupten. Ab Ende Juni läuft's nicht mehr rund. Nach dem enttäuschenden Ironman war die Regeneration auch sehr bescheiden, schwache Vorstellung am Edersee und ein paar Tage später bin ich so unglücklich gestürzt, dass ich mir den rechten großen Zeh gebrochen hab', wie sich erst beim 2. Röntgen herausstellte. Mit nicht vorhandenem Lauftraining startete ich dann noch beim Ligawettkampf in Gießen und dotzte mir den linken Fuß in der engen Wechselzone nach dem Schwimmen so heftig, dass mich das beim Laufen noch mehr behinderte als mein noch nicht genesener rechter Fuß. Zusammen mit der Erkenntnis, dass ich ohnehin nur noch das Streichresultat liefern könnte, wurde daraus die schwächste Laufleistung meiner Triathlonkarriere. Obwohl die Taktik, dass ich wegen der prognostizierten schwachen Laufleistung auf dem Rad sehr mannschaftsdienlich fahren wollte, ganz gut aufging, sind wir dann noch hauchdünn abgestiegen. Dann war natürlich noch die Aktion am Bodensee angesagt, mit inzwischen wieder recht ordentlicher Form beim Schwimmen und auf dem Rad hab' ich im letzten Moment aber doch darauf verzichtet. Nicht zuletzt mein Ergebnis beim Lauf in Schotten eine Woche zuvor war ein klares Zeichen, nicht wieder einen Ironman anzugehen, für den ich nur zu 2/3 vorbereitet bin. Statt zum Bodensee bin ich dann noch spontan nach Siedlinghausen zu einem Bergzeitfahren geradelt. Der Ausfall des Kraft-Leistungsmessers mitten im Wettkampf war übrigens diesmal nicht ein Verrutschen eines Sensors, sondern die Batterie war genau in diesem Augenblick geleert, nicht zu fassen....
Ja, soweit mal die Storys der letzten Wochen, irgendwie war's wohl auch eher angedacht, dass die homepage nur mit glorreichen Erfolgen zugeschrieben werden sollte, aber ist halt nicht....zumindest nicht bis jetzt.
* Peter Winnen: Post aus Alpe d'Huez 01.09.05 "Wenn das stimmt, ist Jan Ullrich für mich der moralische Sieger der Tour de France."*Ein Nachtrag zur Technik. Wer die Precision Performance Software von Polar verwendet, sollte sich hier das aktulle update runterladen, die Version von Polar Deutschland ist keineswegs aktuell. Mit der neuen Version ist's nun möglich die SRM-Daten zu erkennen, in die Datei gehen, r.Maustaste>Auswahl Info wählen und dann erscheint die Durchschnittsleistung inkl. der 0-Daten. Zur aktuellen Dopingdiskussion gibt's hier einen ziemlich treffenden Kommentar von Rolf Järmann, wobei ich jedoch ganz sicher weiß, daß es auch ein paar Irre gibt, die dennoch sauber agieren.
Toll, daß Klaus Angermann fürs Hobby-Rennen in Battenberg engagiert wurde, ob's da aber etwas Erhellendes zum Thema geben wird...?...ich verweise mal auf meinen letzten Eintrag.
*Rudolf Scharping zur Bild-Zeitung 24.08.05 "Alex Zülle, ein Sportsmann ohne Fehl und Tadel"* So, endlich mal wieder ein Lebenszeichen. Nachfolgend mal ein paar Dateien, von der letzten Auffahrt zum Feldberg und vom Ligawettkampf mit Windschattenfreigabe in Gießen.
Mal ein paar Anmerkungen für die Technikfreaks bzw. diejenigen, die sich mit Leistungsberechnung etwas intensiver auseinandersetzen: Während des Wettkampfs fummel ich den Polarempfänger natürlich nicht ans Rad, sondern agiere mit 2 Empfängern und füge die Sachen nachher mit Excel zusammen. Die Genauigkeit der Polarwattmessung habe ich mit verschiedenen Leistungsberechnungen am Berg oftmals geprüft und die Ergebnisse waren sehr überzeugend. Im tour-test mit den Konkurrenzsystemen von powertap und SRM wurde behauptet, dass Polar u.U.15% zuwenig anzeigt, aber da wurde offensichtlich zu mehr als 15% unsauber gearbeitet. Englische Seiten unterstellen durch einen gleichzeitigen Test mit SRM, Powertap und Polar sogar fast eine Deckungsgleichheit der Daten. Entscheidender Vorteil von SRM ist aus meiner Sicht deshalb nicht die Genauigkeit, vielmehr ist es beim SRM die Möglichkeit, die Durchschnittswerte während der Fahrt zu sehen, bei Polar ist leider fast alles auf die Auswertung am PC beschränkt. Weiterhin speichert Polar bestenfalls im 5sec-Intervall, SRM bei natürlich dann sehr begrenzter Kapazität bis zu 1/20sec, beim Ironman würde man bei SRM 2sec-Speicherung wählen und über mehrere Stunden wirkt sich das kaum auf die Genauigkeit aus. Ein ganz wichtiger Punkt, den ich irgendwann mal bei Polar so mitbekommen habe, ist das Nichtberechnen der 0-Daten bei allen Parametern. 90km bei 3h Fahrzeit und ein angezeigter Durchschnitt von 31km/h? Seltsam, dachte ich, war aber mit einer mehrminütigen Standpause bei laufender Aufzeichnung zu erklären und hat auch noch einen gewissen Sinn. Richtig bewußt wurde mir das im Zusammenhang mit der Wattmessung allerdings erst nach Gießen: relativ entspanntes Fahren, ab und zu mal durchgezogen, aber auch sehr oft die Beine hängengelassen...und der Durchschnitt lag dennoch bei 334 Watt, was über eine Stunde gerechnet schon sehr viel ist. Etwa 12min von einer Stunde habe ich nicht getreten, d.h. theoretisch bin ich nur 48min 334 Watt gefahren, dies wäre aber auch nur die halbe Wahrheit. Vielmehr müssen die Nulldaten in der Speicherung über eine Stunde mitgerechnet werden, und da komme ich dann auf nur noch 276 Watt, was auch eher der gefühlten Belastung entsprach. SRM rechnet es anders, ich bin auch mal auf die Antwort auf meinen Einwurf von Polar gespannt Für die Seite heißt das bis auf weiteres, dass ich ab sofort und auch rückwirkend alle Polardaten auf SRM-Berechnung umrechnen werde. Letztes Jahr in Podersdorf bin ich z. BSp. 276 Watt nach Polar gefahren, nach SRM wären es nur noch 266 Watt gewesen. * Klaus Angermann während der Vuelta am 18.09.99 auf Eurosport. 03.08.05 Ich habe mir nie gestattet sentimental zu sein* Das kann ich von mir leider nicht behaupten, erst letzten Donnerstag mußte ich an den IMG 02 zurückdenken, als ich mir beim Schwimmausstieg einen 2. Zeh brach. Tja, Donnerstag bin ich dann so unglücklich gestürzt, dass ich mir solche Wunden am Arm zuzog, wie ich sie eigentlich noch von keinem Sturz hatte. Die üblichen Schürfwunden am Oberschenkel, aber das Problem waren die Zehen und ich befürchtete schon das Saisonende. Durch das Röntgen gab es allerdings Entwarnung, da aber mit dem dicken Onkel und dem 2. Zeh ein ziemlich wichtiger Bereich betroffen ist, ist Laufen nach wie vor unmöglich und zum Schwimmen mit einbeiniger Wende fehlt mir die Motivation. Bleibt also nur Radeln, wobei jede Erschütterung richtig schmerzt. Auch wenn ich danach nicht mehr autreten konnte, hab ich's vorgestern wenigstens mal auf den Feldberg geschafft, hier gibt's die Datei. Ist nicht überragend und noch deutlich schlechter als im April/Mai, aber auch nicht so schlecht, dass nicht noch etwas zu machen wäre. Deshalb werde ich auch noch eine Aktion starten. Sonntag wollte ich mir trotz allem einen qualvollen Tag bei der Mitteldistanz in Hofheim geben, bestimmt eine schöne Veranstaltung, jedoch verzichtete Diana Sonntagmorgen wegen ihrer schmerzenden Weisheitszähne auf einen Start und selbst war ich mir sicher, dass ich bei einem finish die 200km von Hofheim zurück nur mit einem Taxi geschafft hätte. Gestürzt bin ich dann übrigens direkt nach dem Übergang von einer asphaltierten Straße auf einen Feldweg...zu Fuß, bin an einem 1cm hohen Steinchen hängengeblieben. Ich weiß, mit Hightech-Carbonfaserstöcken von Exel oder Leki wäre mir das nicht passiert, als top ausgebildeter Nordic Walking Basic Instrustor müßte ich eigentlich auch wissen, dass es mit Stöcken wesentlich gesünder ist. Man lernt halt nie aus, ich hätte auch bei meinem Grundsatz bleiben sollen, sämtliche kompensatorischen Einheiten mit dem Rad zurückzulegen. * Lance Armstrong im Juli 2005 28.07.05 Das sind die schnellsten Nadelstiche seit Erfindung der Nähmaschine!* Vom Wettkampf am Edersee hatte ich mir ohnehin nicht viel versprochen, aber wer beim Anblick der Ergebnisliste meint, ich sei ohne Neopren geschwommen, der irrt. Da war also im Prinzip schon alles gelaufen, spätestens nach dem Betrachten der Polardatei vom Freitag wußte ich auch, dass mit mir auf dem Rad nicht zu rechnen sein würde. Da muß ich mal nachsehen, wann ich zuletzt so schwach auf dem Rad war, vielleicht im Januar oder noch Anfang Februar. Das Mittwochstraining (s.u.) hatte ich also in keinster Weise verkraftet und kam eindeutig zu früh. Überhaupt ist die Form sehr schwankend, vorgestern spürte ich wieder die alte Kraft und auch die Wattdaten waren dementsprechend. Gestern kam ich dann allerdings nach 92km, zu denen ich ganz gegen meine Gewohnheit, aber zum Glück, 2 Trinkflaschen mitnahm, völlig erschossen zurück, was mich dazu tendieren lässt, vorerst mal den Spätsommerrhythmus mit 1:1, also 1 Tag Training und 1 Tag Ruhe einzuführen. Der Temperaturanstieg von Dienstag auf Mittwoch um 10 auf 34 Grad war aber auch bemerkenswert. Positiv ist, dass wir mit dem MTV dann doch auf ganz gutem Weg in die zweigleisige 2. Bundesliga sind.*Ulli Jansch auf Eurosport am 23.07. über die Kadenz von Lance A. 20.07.05 Watt is? Im Gegensatz zum Radrennsport sind Wattdaten von Triathleten bisher sehr selten zu finden. Hier gibt's einen aktuellen link zu den Daten vom Schweizer Superstar Olivier Bernhard vom letzten Sonntag. Beachten muß man bei sämtlichen Wattzahlen immer das Körpergewicht bzw. die Körpergröße, d.h. wer größer ist hat i.d.R. eine größere Stirnfläche und muß deshalb etwas mehr Leistung für dieselbe Geschwindigkeit bringen, am Berg gilt dasselbe für ein höheres Körpergewicht. Ebenso müssen schwerere Leute insbesondere auf eckigen Kursen aufgrund der Antritte mehr leisten. Bernhard wiegt lt. homepage 70kg bei 1,88m Körpergröße, der Ironman in Zürich ist offiziell mit 176,4km und 1440 Höhenmetern angegeben, im Vergleich dazu hab ich beim IMG 1300 Höhenmeter gemessen, 1000 Höhenmeter sind's lt. Veranstalter. Ja, im großen und ganzen bleibt aber festzuhalten, dass ich zumindest auf dem Rad bei den Leuten bin. Kritisch anzumerken ist, dass ich seit April auf dem Rad nicht mehr entscheidend zulegen konnte, anders ausgedrückt war die Form schon sehr früh ganz anständig. U.a. deswegen sollte ich in 2006 endlich mal Lanzarote Mitte Mai angreifen. So, zur Abwechslung hab' ich auch mal wieder
trainiert. Hier
ist die Polardatei vom gestrigen Radeln mit 5minütigem
Durchziehen 11.07.05 Ja, da muß man nicht mehr viel sagen. Mittelprächtig angefangen und konstant nachgelassen. Muskulär gab's bis km36 überhaupt keine Probleme. Deshalb hatte ich vor dem 2.Wechsel auch noch eine gewisse Hoffnung, mein langfristiges System mit hochgradigem Radtraining für ein verbessertes Laufen hätte sich also auszahlen können - wenn ich nicht völlig leer gewesen wäre. Der Stoffwechsel lief also überhaupt nicht und da ich beim Schwimmen schon deutlich Verspätung hatte, denke ich, dass ich's mir in den Tagen vorher schon verbaut hatte. Auf dem Rad bin ich erstmal 100km ziemlich allein gewesen, was für die Zeiten und die Schonung der Glykogenspeicher nicht unbedingt förderlich war. Das war aber nicht wichtig, ich hab es wieder einmal versäumt, ein funktionierendes Ernährungssystem aufzubauen...um's mal für den Laien zu erklären: Motor, Getriebe, Karrosserie etc. top gewartet und einigermaßen leistungsstark, aber ohne Sprit fährt der Wagen nun mal nicht. Eine 1/4h Rückstand Rückstand auf Holzner, vor Hundertmarck im Ziel, nur 8min langsamer als die Zäckgruppe gefahren: das hätte sich vorher noch anständig angehört, aber selbst auf dem Rad hab' ich nicht annähernd das gebracht, was nach dem Training der letzten Monate drin gewesen wäre. Die angepeilten 300 Watt klar verfehlt und mit 276 gerade mal den Wert von Podersdorf im letzten Jahr erreicht. Ich weiß genau, dass ich's wesentlich besser kann. Nachdem ich unterwegs auf der Laufstrecke, wie immer in so Momenten, nur darüber nachgegrübelt habe, was ich wohl demnächst machen sollte, wenn ich nicht mehr das zeitfüllende Triathlontraining betreibe, sind die Gedanken inzwischen wieder verflogen - denn es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist....und so darf es nicht enden, dass schulde ich schon allein all denjenigen, die mir über die Jahre die Daumen gedrückt und an mich geglaubt haben, d.h. ich werde irgendwann in den nächsten Wochen, wie ohnehin geplant, irgendwo noch eine Aktion angehen. 09.07.05 Erste Bilder von der gestrigen Füllhorn Pasta Party im Forum Festhalle. klicken Alles in allem eine schöne und gemütliche Sache. HR3 hat Musik aufgelegt und die Versorgung geschah ohne Probleme. Natürlich gab es lange Schlangen an den Buffets, aber was erwartet man von einer Pasta Party mit rund 2000 hungrigen Ironmännern (-frauen) und deren Angehörigen, die zur Beruhigung der Athleten mit angereist waren.Wenn man gestern in die Gesichter der Athleten geschaut hat, merkte man das die Anspannung steigt, denn es ist nun weniger als 24 h bis zum Start. Auch Peter zeigt deutliche "Zeichen" für ein angespanntes Gemüt. Die letzten "Viel Glück"-Telefonate für morgen dürften geführt sein, jetzt gilt es nur noch das Rad loszuwerden und seine Gedanken für morgen zu sortieren. Viel Glück!!! 05.07.05 Jawoll, ich konnte es mir nicht verkneifen und mußte eine Woche vor dem Rennen eine äußerst dürftige Vorstellung beim Triathlon in Kassel abgeben, um die Nerven noch zusätzlich zu strapazieren. Eine ganz schlechte Koordination beim Schwimmen auf eigentlich einfacher Strecke in der Fulda, herzlich wenig Druck beim Radeln und zu Beginn des Laufens dann zum ersten Mal in dieser Saison richtige Probleme gehabt, sodaß ich zunächst nur getrampelt bin...das hätte nicht unbedingt sein müssen. Möglicherweise Folgen von etwas zu hartem Training am Donnerstag, vielleicht war ich auch nur dehydriert, das würde auch die etwas dürftigen Wattwerte bei noch relativ hohem Puls erklären. Positiv ist, dass ich immerhin noch die M30 gewonnen und keinerlei muskulären Streß mitgenommen habe. Trainiert wird diese Woche, insbesondere nach dem Wettkampf, natürlich nicht mehr viel. Gestern bin ich nur 1500m geschwommen. Diana ist in Kassel übrigens auch gestartet und hat sich, wie ich finde, ganz gut geschlagen. Weitere Bilder und Infos unter www.zielzone.de. 28.06.05 Kurztriathlon Simmern Drafting ist, wenn der Kampfrichter pfeift! Ein Plädoyer für die Lutscher! Noch 12 Tage bis zum Rennen, ich melde mich jetzt mal öfter. Lese gerade den Rennbericht auf der Veranstalterseite, interessant! Da steht ein Mensch im Supermarkt an der Kasse und nebenan marschiert einer mit vollbeladenem Wagen einfach an der Kasse vorbei. Das ärgert einen natürlich, aber so richtig wütend wird man erst, wenn derjenige, obwohl's alle gesehen haben, überhaupt nicht bestraft wird. Beim nächsten Einkauf steht der Mensch dann wieder an der Kasse und der Übeltäter vom letzten mal latscht wieder daran vorbei. Diesmal haben sich aber ein paar andere gedacht:"Ja, bin ich denn blöd? Das mach ich jetzt auch!" So fängt's an und irgendwann machen's dann alle bzw. fast alle, und bei den meisten ist dann auch gar kein Unrechtsbewußtsein mehr vorhanden: "...macht ja eh jeder!" Am Sonntag fuhr ich, zugegebenermaßen am Anstieg, hinter so 2,3 Jungs, die voll aufeinanderhingen. Ein Moped mit Kampfrichter kam dann angefahren und der Kampfrichter rief:"ich will hier jetzt 10 Meter sehen!", worauf ich von hinten rief: "jetzt greif da mal durch, Mann!" Der Abstand zwischen den Jungs ist nicht so wahnsinnig viel größer geworden, aber das Moped wurde langsamer und fiel auf meine Höhe zurück. "Jetzt nur nicht zur Seite sehen", dachte ich und blickte stur nach vorn. Spontan fiel mir auch der Ausspruch eines Bundeskampfrichters ein:"Bei mir wird nur disqualifiziert, wer mich beleidigt!" Beleidigt hatte ich ihn nun nicht, aber Kritik ist offensichtlich schlimmer als abkürzen, dopen, lutschen etc. Naja, es ist nochmal gut gegangen und danach bin ich dann auch ruhig mit dem Haufen weitergefahren, wobei ich mir heute überlege, welche Zeit ich allein und mit max. Einsatz gefahren wäre: schneller, langsamer, gleich schnell, keine Ahnung, aber schneller gelaufen wäre ich hintendrauf schon mal nicht. Klar ist aber auch, dass so einige völlig allein um Minuten langsamer fahren und auch noch deutlich geplätteter auf die Laufstrecke gehen würden.Das war am Sonntag schon die 2. Stelle, an der ich das Rennen beinahe hätte beenden müssen. Denn morgens war ich bei der Radabgabe 5min vor Ende des check-in spät dran, und lt. Teilnehmerhinweisen droht da nicht nur eine 2min-Zeitstrafe (auch schon ein Schwachsinn), sondern sogar der Ausschluß und die Check-in-Zeiten würden von den Kampfrichtern auch streng kontrolliert. Na Mahlzeit! Bei der Gelegenheit auch mal der Hinweis an die Leute, die gern mal an einem Triathlon in Simmern teilnehmen würden und sich die Anfahrt über viamichelin ansehen. Besser ist's trotzdem nach Simmern im Hunsrück und nicht nach diesem kleinen Dorf Simmern im Westerwald zu fahren. Da findet dann höchstens mal ein Tennisturnier statt. Wenn man dann auch nicht zufällig einen Altenpfleger trifft, der zwar kein Waldschwimmbad kennt, aber noch dieses andere Simmern im Hunsrück, dann kommt man wohl wirklich zu spät oder auch gar nicht zum check-in. Jedes Jahr wird ein Haufen dubioser neuer Regeln erfunden, wohl um die eigene Existenzberechtigung zu zementieren, für Starts bei "schwarzen Veranstaltungen" werden 9 Monate Sperre angedroht, von Verbandsseite werden Trainer finanziert, die offensichtlich das Windschattenfahren forcieren, Verbandsfürsten leisten massive Fahrradbegleitung für ihre Lieblinge auf der Laufstrecke, insbesondere im Zusammenhang mit Doping wird vertuscht, verheimlicht, verzögert, verharmlost. Auf Deutsch gesagt: Der Verband unterbindet den Betrug nicht nur äußerst lustlos und mangelhaft, er fördert den Betrug! Absolut menschlich, wenn etliche Athleten dieser Aufforderung nachkommen! Der Skandal sind nicht diese Athleten, von denen ein Großteil gerne fairer fahren würde, die sich im Ziel aber dann ziemlich verarscht vorkommen würden, nein, der Skandal ist diese unmögliche Verbandspolitik. 6 Deutsche sind innerhalb von einem Jahr positiv getestet worden (davon 5 im Ausland), wieviele davon sind adäquat bestraft worden? Genau, niemand, im Herbst darf auch die letzte wieder starten, gleichzeitig hat man der Öffentlichkeit aber schon mal ordentlich Sand in die Augen gestreut und spricht von einer weltweiten Vorreiterrolle im Kampf gegen Doping. Wie zu lesen war, sind weder Holzner, Stadler noch die Leders seit Einführung der Traingskontrollen auch nur einmal kontrolliert worden. Naja, genau damit hatte ich auch gerechnet, alberne Show... Was weder die Komiker des Verbands noch etliche Sportler bei ihrem mangelnden Unrechtsbewußtsein beim Lutschen beachten ist aber folgendes: eine Topleistung im Radfahren erfordert mit Abstand den höchsten Aufwand, zeitlich, körperlich, mental... Klar, wenn man im Winter bei -5 Grad eine Runde läuft ist das auch hart, kann aber im Prinzip noch jede Wurst. Aber im Winter bei -5Grad + dem Fahrtwind, und dann sehr sicher auch noch allein und wesentlich länger unterwegs zu sein: das ist eine ganz andere Baustelle! Im Reglement steht meines Wissens nach immer noch:"Windschattenfahren führt zur Disqualifikation!" Die Verbürokratisierer des Verbands interessiert die existentielle Regel des Sports nicht und denken es geht auch ohne. Ich meine, ohne diese Regel geht es nicht, aber es geht ohne diese Totengräber des Sports! 27.06.05 Kurzdistanz Simmern
Jau, das sieht nun eher nach einer gemütlichen Kaffeetour aus als nach einem Einzelzeitfahren. Wenn man nur mal die Stirnfläche betrachtet, erkennt man schon meine miserable Aerodynamik, da hilft auch meine neue Wunderwaffe, das Corima-4-spoke, recht wenig. Das war zu Beginn der 2. Radrunde nach etwa 20km und da hatte sich meine ursprüngliche Taktik des Dauerdrückens auf dem Rad schon als Müll erwiesen. So ein bißchen war mir schon vorher klar, dass in der 2. Bundesliga ein seltsames Verständnis der Windschattenregel herrscht, aber im Wettkampf war ich dann doch etwas angefressen und versuchte die Dinge zunächst mit lautstarkem Anschreien der Konkurrenz zu klären. Die Technik erwies sich dann doch als erfolglos, sodass ich mich anschließend nur noch aufs Beobachten der Konkurrenz beschränkte und mich über den Versuch von manch einem, im völlig anaeroben Bereich so konzentriert zu sein um dem Vordermann nicht ins Hinterrad zu fahren, amüsierte. Im Ziel gratulierte mir dann noch ein Kollege von dem Haufen, den auch ich an meinen Teamkollegen Michael rangefahren hab (tschuldige Michi) und ich murmelte nur etwas von: "Über Lang läuft das etwas anders...". Später fiel mir dann ein, dass er mich beim Laufen locker abgezogen hat und vor mir im Ziel war...! Vielleicht wäre das Rennen auch etwas anders gelaufen, wenn ich nicht den schlechtesten Wechsel, solang ich denken kann, hingelegt hätte. Aber ist auch egal, Spaß gemacht hat's dann doch. Die Radstrecke war mit 590Höhenmetern vom Papier gar nicht so leicht, aber das spricht immer für eine gute Verfassung, wenn man eine schwere Strecke als leicht empfindet. Verwirrung stiftete noch das ohrenbetäubende Quietschen meiner Bremsen auf der Carbonflanke. Da fuhr auch die Konkurrenz auf einmal sehr langsam durch die Kurven, während ich allein schon aus Angst um mein neues Laufrad eher gemächlich bergab fuhr. Bei der Eiermannaktion sollte ich die Korkbremsbeläge montiert haben. Zufrieden war ich dann auch mit dem Ergebnis, obwohl ich bei
meinem 1. richtigen Triathlon in der 2. Bundesliga seit 99 schon gern unter den ersten 10
reingelaufen wäre. Aber die Besetzung war auch wesentlich stärker als die sinnigerweise
gleichzeitig stattfindende Hessenmeisterschaft in Fritzlar. 333Watt waren für die unrunde Fahrweise mit ein paar Attacken zwischendurch auch ordentlich. Für ein besseres Ergebnis wär's problemlos möglich auf 5000 Radkilometer zu verzichten und stattdessen 10mal auf die Bahn zu gehen. Aber: Triathlon ist und bleibt der Ironman! als Doc Zwischenstand in der 2.Bundesliga auf der Seite des MTV. Die ersten 5 Teams werden nächstes Jahr in der neuen zweigleisigen 2.Bundesliga starten, das sieht jetzt auch wieder ganz gut aus. 18.06.05 Halbmarathon Gellershausen Am letzten Samstag ist Peter nach einer 4-stündigen Radausfahrt (GA1, 1100 hm) beim Halbmarathon in Gellerhausen (Nordhessen, Kreis Waldeck-Frankenberg) gestartet. Recht zufrieden (das Gefühl war vorher nicht so toll), mit großer Blase unterm Fuß und 200 Höhenmetern in den Beinen kam Peter nach 1:22:53h ins Ziel. Ein paar Fotos findet man unter "Bilder". 13.06.05 Ja, das war nun nicht ganz so wie geplant. Als ich mit 39/21 schon den kleinsten Gang eingelegt hatte und ich nach miserablem Schwimmen auch noch überholt wurde, da ging's mächtig bergab mit der Moral. Bergab war's dann auch etwas schwierig, mit meiner weit nach vorn verlagerten Position auf dem 26" komme ich ohnehin nicht gut durch die Kurven. Nachdem es mich dann fast aus einer Kurve getragen hätte und ich keinerlei Streckenkenntnis hatte, hab ich dann beschlossen, auf Nummer sicher zu gehen. Nix drauf zu haben und dann viel zu riskieren schien mir nicht sehr sinnvoll zu sein. Nachdem ich mir nur Gedanken machte, an welchem Punkt ich aussteigen sollte nahm ich zufällig die 40km-Markierung war. Etwa 1:09h bis dahin, "geht ja noch", dachte ich dann und überlegte, wenn ich die 2. Runde (14m Anfahrt,2*28km, 13m zurück) nicht langsamer fahre (wäre auch schwierig gewesen), dann wird's ja noch 'ne anständige Zeit. Lange Rede, zu Beginn der 2. Runde bin ich dann mal aus dem Sattel gegangen und hab mal dauerhaft gedrückt und bin damit die 2. Runde 2:20min schneller gefahren. Beim Laufen war's dann ähnlich, nicht in die Gänge gekommen, aber dann auch nicht nachgelassen, sondern sogar noch einen Tick schneller auf der 2. Hälfte. Alles in allem war ich dann doch noch zufrieden, wenn der Norminator nicht am Start gewesen wäre, hätte es auch gar nicht so katastrophal ausgesehen. 569km letzte Woche waren dann doch offensichtlich zuviel, um noch einigermaßen frisch am Start zu stehen. Um bei einer Mitteldistanz richtig gut zu sein, müßte ich die Intensität im Training höher fahren, aber das war auch schon vorher klar. Im Endeffekt zählt nur ein einziges Rennen und ich denke, dass ich nach wie vor auf dem Weg bin. 06.06.05 Tja, mit dem Bürgerpark-„Triathlon“ hab’ ich meinen bestgehassten Wettkampf überstanden. Bis km1,8 auf der Laufstrecke war auch alles recht problemlos, bis mich mein gefürchtetstes Problem, das Milzstechen zur Pause zwang. Für die Mannschaftswertung war’s unbedeutend, da nur die ersten 4 des jeweiligen Teams gewertet wurden. Dennoch sehr bedenklich, als Sofortmaßnahme trink ich nun wieder täglich ein Schnapsglas Olivenöl, vielleicht hilft’s etwas, vielleicht kann man sich aber nur noch an die letzte Hoffnung klammern. 30.05.05 Das war eine anständige Woche. 2 Erkenntnisse konnte ich auf meiner überlangen GA1-Radeinheit am Freitag machen: - Vor der Streckenlänge muß ich keine Angst haben. - Trotz meines höheren Gewichts bin ich noch immer hitzefest und ohne Probleme durchgerollt. Da hatte ich am Tag zuvor beim 15er in Bonames etwas Bedenken. Als ich im Ziel in die Gesichter der anderen sah, konnte ich aber auch erkennen, dass ich nicht der einzige war, der sich noch nicht auf die Hitze eingestellt hatte. Und es geht auch noch ohne MP3-Player, nach 10km am Freitag stellte ich fest, dass ich ihn wieder vergessen hatte. Also wieder mal nur mein Rad, ich und das Hupen der Autos.
Hf-Dateien Bonames + überlange GA1-Radeinheit (doc) 28.05.05: 10km 17. Frankfurter Volkslauf in Bergen-Enkheim Mal wieder nutzte
Peter die zahlreichen Läufe in der näheren Umgebung um einen GA1/2 Trainingslauf zu machen. Dieses
mal zog es ihn für 10km zur SG Enkheim. Der flache 5km Rundkurs um das HessenCenter und durch den
Enkheimer Wald boten diesesmal mehr Schutz vor den Sonne, jedoch war das sehr warme Wetter mal
wieder ein Test für das zu erwartende Wetter beim 26.05.05: 15km 20. Bonameser Volkslauf Mal wieder ging Peter für den TSV Berkersheim bei einem Volkslauf an den Start. Dieses Mal war es der 20. Bonameser Volkslauf. Das Wetter war, passend für das lange Fronleichnam-Wochenende, sehr sonnig und sehr warm. Schon morgens ging das Thermometer in der Sonne locker über 25°C. Leider bot die relativ flache 15km-Strecke nicht viel Möglichkeit im Schatten zu laufen, so dass der Volkslauf für alle Teilnehmer eine Hitzeschlacht am Vormittag wurde. Peters Zeit: 0:59:28h. Damit schaffte Peter den 1. Platz in der M30 und wurde gesamt 4.. Mal wieder ein erfolgreicher Tempodauerlauf! Die Herzfrequenz-Datei findet man im Tagebuch. 23.05.05
Noch knapp 7 Wochen bis zum „biggest race in the sport“, ab sofort werde ich regelmäßig etwas zum Training schreiben. Gestern waren
wir beim Brunnenfestlauf in Oberursel. Nachdem die Verlegung meines GA1/2-Trainings in den
Wettkampf 6 Tage zuvor in Kelkheim ganz gut geklappt hat und ich
Gestern lief’s nicht so ganz zufriedenstellend, die Nacht vorher grottenschlecht geschlafen und viel wach gelegen. Da war die Regenerationsmaßnahme Nr.1 vom Radtraining am Samstag stark gestört. Dementsprechend war auch die Motivation am Start, Einlaufen hab ich bis auf 500m traben mal wieder ganz sein lassen, so ein bisschen hatte ich mich auch schon darüber geärgert, dass wir nicht beim Quellenlauf in Vilbel gestartet sind: da wäre die Anfahrt schon gleich viel kürzer gewesen, fand zum ersten Mal statt, Preise für die ersten 3 der AK ausgeschrieben, nur 2 Euro Startgeld, flache Strecke, war bestimmt eine schöne Veranstaltung...stand nur leider nicht im Laufkalender drin und das Startgeld für Oberursel von 8 Euro war schon abgebucht.
Spätestens zum Schluß der 1. von 2 Runden hatte ich die Entscheidung wirklich bereut, denn da ging’s lang und teilweise recht steil bergab, und das auch noch auf Asphalt. War für die Muskulatur also eine grenzwertige Aktion. Hab dann trotzdem den 4er-Schnitt gehalten, nach der Rückkehr allerdings erst mal ein Nickerchen gemacht anstatt noch zu radeln.
Bericht auf www.laufreport.de, wobei ich mich frage, warum ein inkompetenter Moderator eine Veranstaltung so liebenswert macht. Als Leistungssportler konnte ich jedenfalls nachempfinden, wie sich der Sieger über 10km gefühlt haben muß, nachdem dieser Moderator als Ankündigung 4mal erklärt hat, dass der Weltrekord über 10km bei etwa 26min liegt: “allerdings auf der Bahn....und hier der Sieger über 10km in 37min....“
Das in der Ausschreibung angekündigte schöne Laufsouvenir bestand entweder im fast unvermeidlichen lanyard der DAK oder einem Button mit der Aufschrift „Finisher Brunnenfestlauf“. Danke, das kann ich weder als Leistungssportler noch als Sportlehrer für gut heißen, wenn jetzt schon das reine Durchhalten eines 5km-Walkings abgefeiert wird. Wenn man bedenkt, dass unsere Vorfahren 18km täglich unterwegs waren um sich Nahrung zu besorgen: Nein, so hält man den körperlichen Verfall der Bevölkerung nicht auf!
Ergebnisse: www.brunnenfestlauf.de
16.05.05: 20km Kelkheim-Hornau Bei sonnigem Wetter ging Peter um 9:20Uhr für den TSV Berkersheim bei der TuS Kelkheim-Hornau über 20km an den Start. Peter, der sich in der Vorbereitung für den OIMG am 10.Juli 2005 befindet, nutzte den Start für einen Tempodauerlauf über längere Distanz. Die Strecke war durch den Regen am Pfingstsamstag noch reichlich aufgeweicht und wies zudem, bei den 2 Runden, noch reichlich Höhenmeter auf (286hm). Zeit: 1:20:07h. Die Herzfrequenz-Datei findet man im Tagebuch. Ergebnisse der TuS Kelkheim-Hornau Hier klicken 10.04.05:
"12. Schneller 10er" in Niederrodenbach Die Strecke ist flach (10HM), fast komplett asphaltiert und geht durch den Niederrodenbacher Wald. Die Stoppuhr für die Siegerzeit bei den Männern blieb bei 32:44min und bei den Frauen bei 37:30min stehen. Peter nutzte mal wieder die Gelgenheit einen GA1/2 Trainingslauf zu machen, da seine Freundin auch über 10km am Start war. Mit leichtem Gegenwind kam er nach 41:06min ins Ziel und erreichte damit noch den 8. Platz in der M30. Herzfrequenzdatei Pfingstlauf Kelkheim-Hornau 16.05.05(doc)
GA1/2-Training Rad 15.05.05 (hrm) GA1/2-Training Rad 15.05.05 (doc) 23.04.05: Limeslauf Großkrotzenburg Peter gewinnt den 5km-Lauf in 17:46min. Zwar weit von der Bestzeit entfernt, aber trotzdem zufrieden. Trotz allem ging es nach dem Lauf für 184km aufs Rad. Das Wetter blieb natürlich nicht beständig und sorgte für nicht so angenehmes Trainieren. 28.03.05:
Osterlauf
Jügesheim Bilder von Sportfotografie-Mayer.de (Start-Nr. 1785) Hier klicken Der Text unten entstand am 19.11.04. Peter schrieb ihn auf www.fahrradschmiede.de. Ich hab ihn zur Info mal hierhin gepinnt. |by webmaster| "Es wird schon viel getestet.....Was soll man noch mehr machen?" *. *Nina Kraft auf spiegel online am 14.10.04 Lange hab ich geschwiegen, hab ich etwas zu verbergen? Nein, sicher nicht.Tja, was soll man zu Nina Kraft noch sagen. Überrascht? Nein, natürlich nicht (s.Titel). Wer dem ganzen Spektakel etwas kritisch gegenüber steht und mit offenen Augen durchs Leben geht, kann höchstens davon überrascht sein, daß jemand wirklich so blöd sein kann und bei einer Wettkampfkontrolle positiv getestet wird. Hier zeigt sich aber wieder mal, daß die Ironman wahre Einzelkämpfer sind, mit einem besseren Berater wäre so eine Blamage sicher nicht passiert. Ein schlechter Tag für den Sport? Nein, sicher nicht, viel eher war es ein großer Tag für den Sport, ein großer Tag für alle Sportler, die versuchen, das Ding noch mit legalen Mitteln durchzustehen (auch wenn sich manchmal der Eindruck aufzwängt, daß man dafür von der Konkurrenz sogar verspottet wird). Irgendwie wehre ich mich auch dagegen, ein so komplexes Thema wie Doping nur auf ein paar Zeilen zu reduzieren. Ich hab' mich während meiner lange andauernden Krise (s. hna-bericht Podersdorf) sehr intensiv mit der Thematik befasst. Und irgendwie fand ich's immer überflüssig, meine Position als Dopingbekämpfer ins Netz zu stellen, da's auch eine Menge Schauspieler gibt, die nicht sauberer arbeiten als Nina Kraft, aber in der Lage sind, ein wesentlich glaubwürdigeres Statement abzuliefern als die fast (wirklich nur fast) schon bemitleidenswerte Nina Kraft in besagtem verräterischen Interview. Trotzdem mal eins ganz klar:Im Gegensatz zur Standardmeinung der Athleten: "Es macht doch eh jeder", weiß ich ganz genau, daß es eben nicht jedermacht. Verdammt, es machen eben nicht alle! Mag sein, daß bei einer dopingfreien tour fast dieselben Leute vorn wären, aber eben nur fast. Aber Moment, bevor hier jemand denkt, es handelt sich um ein rein triathletisches Problem mal folgende Begebenheit: ich steh' beim Jedermann-Rennen in Battenberg und warte auf mein für etwa 14:15Uhr geplantes Interview mit ein paar banalen Fragen, zu wieviel Training ich mich denn motivieren kann und so, da wird ein Tischchen aufgebaut, an dem dann ein Mensch der 8fachen Weltmeisterin im Biathlon, Petra B., die auch noch tatsächlich ernst gemeinte Frage stellt, "warum es denn im Biathlon so besonders fair zugeht und es kein Doping gibt und so..." Da sagt sie, ich glaube, sie wird von derselben Fa. gesponsort wie die gesamte Weltelite im Biathlon(sinngemäß):" Ja, vermutlich ist das wegen diesem Wechsel zwischen der Belastung auf der Strecke und der Erholung am Schießstand...und aus diesem Grund würde Doping beim Biathlon vermutlich auch gar nichts bringen..." Äh ja, donnernder Applaus.... Wer mich kennt, weiß, daß ich gekocht habe..."Jawoll, Petra, Du hast den Leuten das gegeben, was sie hören wollten..." Dieser Tag zeigt irgendwie so die ganze Situation: zuviele Verbindlichkeiten, zuviele Leute, die die Wahrheit sowieso nicht hören wollen, zuviele Leute, die sich nur im Licht der Sieger sonnen wollen. "The winner takes it all", und das in D viel mehr als anderswo, aber das ist schon fast wieder ein anderes Thema. Nein, ich will hier auch nicht sagen: "Ey, guckt euch mal die Radsportler an, da ist das viel schlimmer" Nein, es hat sich nur nach der neuerlichen Nebelkerze der DTU angeboten, die da heißt: Profilizenz. Die Profilizenz wird so Leute wie mich vielleicht zum Aufhören bringen, aber keinesfalls ist das ein entschiedenes Signal, Doping bekämpfen zu wollen. Ganz übel finde ich, daß sich die DTU mit dieser Aktion auch noch weltweit als Vorreiter in Sachen Anti-Doping profilieren will. Es soll der Eindruck wie bei allen anderen deutschen Verbänden entstehen, daß die Dopingbekämpfung in Deutschland Chefsache ist und daß nur die Leute aus dem ehemaligen Ostblock (DDR natürlich ausgenommen) oder die Griechen oder die Finnen oder die Amis mit illegalen Mitteln agieren. Dazu will ich auch mal einen sehr prominenten Sportmediziner zitieren, von dem vor Jahren in der hna stand: "Weltspitzenleistungen sind meines Wissens nach ohne Doping nicht möglich". Mag sein, daß es Sportarten gibt, in denen Doping wesentlich weniger vorkommt, aber die Anfälligkeit für Doping nimmt natürlich zu, je mehr man sich der menschlichen Leistungsgrenze nähert. Wird im Biathlon vielleicht nicht im Grenzbereich gearbeitet? Im Triathlon wird jedenfalls an der Grenze gearbeitet. Statements aus der DTU-Geschäftsstelle, bei denen Ironmantriathleten mit einer Bestzeit von 8:39h als "Breitensportler" tituliert werden, die vielleicht genauso hart arbeiten wie die Spitze, aber aus irgendwelchen Gründen einfach nicht ganz vorn sind, bestätigen für mich auch folgendes: Die Totengräber des Sports sind nicht die Sportler, deren Motive zum Doping noch selten beachtet wurden (und seien sie noch so menschlich), sondern es sind diese Funktionäre! Ich war mir die Jahre auch völlig bewußt darüber, daß inoffiziell Dopingfreigabe herrscht und es im Endeffekt eine Charakterfrage ist, ob man sich als Sieger mit illegalen Mitteln feiern und auf die Schulter klopfen läßt oder sich als 2., und damit als Verlierer, beschimpfen und sogar von der Lokalpresse durch den Kakao ziehen und demütigen läßt. Werde versuchen, mich demnächst wieder öfter zu melden, zum Schluß doch mal etwas für mich "Positives", was mich auch aufrechthält: Die meisten Leute, die abkürzen, lutschen, dopen oder sonstwie betrügen, kommen immer noch nach mir ins Ziel. Ach so, das (Alibi-)Interview fand dann so gegen 16:45Uhr statt. Vielen Dank, aber das muß ich auch nicht nochmal haben. Die Welt will betrogen werden, die Welt soll betrogen werden! |
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