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28.10.09 Marathon Frankfurt Der Wettkampf zu Beginn war in beiden Fällen die Langdistanz in Köln. Letztes Jahr hatte ich dann mittendrin eine Bänderverletzung, dafür war ich dieses Jahr über den ganzen Zeitraum noch mit einer Achillessehnenverletzung beschäftigt. Die war u.a. auch ausschlaggebend dafür, dass das Ausgangsniveau schon deutlich geringer war, seit dem Ironman in Ffm bin ich eben kaum noch etwas gelaufen. Ziel war in beiden Fällen, relativ schonend durchzukommen, das hat im letzten Jahr und auch dieses Jahr erstaunlich gut geklappt - man muß halt nur extrem langsam angehen, dazu ein flacher hochfrequenter Straßenlaufschritt....zusammengefasst war ich ganz froh, dass ich wieder dabei war 03.07.09 Not yet, Kameraden!
Die letzten Wochen liefen nun alles andere als rund, und eigentlich habe ich seit Anfang Mai eher an Form verloren - dennoch sollte es reichen, um dieses Jahr ein neues Niveau zu erreichen. Okay, da werden sich einige denken: "The same procedure as last year? - The same procedure as every year, Admiral von Schneider! Die Nummer kennen wir doch aus so vielen Jahren zuvor!" Gut, es ist einfach zuviel passiert: Muskelfaserrisse in der Wade kurz vorm Saisonhöhepunkt, verlorene Bremshebel, Plattfuß und Aufgabe aufgrund eines fehlenden Adapters zum Aufpumpen der Scheibe, das immer wiederkehrende Problem der verlorenen Rennverpflegung in früher Rennphase bzw. das Wegbrechen des ganzen Trinksystems hinter dem Sattel, ein gebrochener Zeh, schwer verunglückte Rennen aufgrund neuer Ernährungsexperimente im Vorfeld, schleifende Bremsen, 180km mit nur 3-5 Bar usw..... Aber diesmal, diesmal nicht: Hier ist übrigens noch der link zum Vorbesitzer meines Neos, der gestern aus den Staaten bei mir gelandet ist. Nicht ganz ohne Ironie ist, dass ich mir dieses Jahr sogar fast noch ein Neoverbot wünsche, dann hätte ich zumindest schon mal keinen Ärger mit dem Neo, außerdem könnte ich dann auch feststellen, ob ich dieses Jahr nur aufgrund einer verbesserten Wasserlage oder aufgrund einer besseren physischen Verfassung deutlich schneller schwimme - wobei man mit Neo auch gewisse Rückschlüsse ziehen kann.
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03.06.09
Hier noch der fehlende Überblick über das 2. Trainingslager, welches auch ganz ordentlich verlief. Am 28. hatten wir dann zum ersten Mal Regen, nachmittags bin ich dann trotzdem noch geradelt und habe dann auch erstmals etwas härter zugetreten.
Die Spitzen in der HF am Ende der Datei sind übrigens Fehlmessungen, ist nicht mein Ding, sehr kurze hochintensive Sachen zu machen, ich fahre i.d.R. sehr gleichmäßige Sachen.
25.03.09 El Arenal, Mallorca
Seit dem 13. sind wir wieder auf der Insel: Im letzten Jahr konnte ich aufgrund einer Verletzung nicht laufen, insgesamt aber sehr gut trainieren. Dieses Jahr läuft's auch rund und das Wetter ist gigantisch. Nach meiner Erinnerung hatte ich zuletzt in '97 so stabile Bedingungen....
16.03.09 Zwischentief überwunden....hoffentlich...
Ja, das liest man eigentlich nirgends, i.d.R. werden riesige Umfänge, Hammerzeiten und große Zuversicht verkündet. Aber eine Saisonvorbereitung ist lang, der Winter ist lang und dann erlebe zumindest ich schon ab und zu mal eine Krise. Nachdem ich auf Lanzarote meine Knieprobleme beim Laufen bis zu einer Dauer von einer Stunde einigermaßen im Griff hatte, wurde es kurz nach Rückkehr dann wieder deutlich schlechter, vor allem hatte ich die Beschwerden auf einmal beim Radfahren. Richtig bewußt wurde mir das auf einer Höllentour Richtung Nordhessen, als ich mir bei strammem Nordwind,-7 Grad bei Ankunft und demensprechend brutaler gefühlter Temperatur das Knie fast völlig kaputt fuhr - es war in erster Linie wohl ein Problem mit der Kälte. Dazu kamen dann noch einige unschöne Geschichten, über die bei Gelegenheit noch in der "schwarzen Karte" berichtet werden sollte. Mit Schmerzen fährt man dann auch nicht gern, so dass ich im Februar insgesamt relativ wenig trainiert habe.
15.02.09 Lanzarote 2. Woche
Nach 5 sehr guten Wochen mit Schwerpunkt Rad nahm ich die aufkommende Kälte zum Anlass, um in der 1. Januarwoche eine Übergangswoche mit Laufen als Schwerpunkt einzustreuen. Wie so oft, wird man gerade bei Entlastung etwas anfällig, sodass ich danach mit einer traditionellen Sinusitis erstmal für ein paar Tage komplett ausfiel. Nach 2 Tagen auf Lanzarote war ich dann aber wieder fit.
Mit 143km Laufen, 607 auf dem Rad und immerhin noch 9400 Höhenmetern sowie 42,7km Schwimmen war ich dann doch zufrieden. Ich bin auch froh, dass ich nicht als Radrennfahrer auf die Insel gekommen bin, da würde ich, auch im Januar, Mallorca eindeutig vorziehen. Die Kraftbelastung ist einfach zu hart, um längere Blöcke in ordentlicher Qualität zurücklegen zu können. Die längste Radeinheit
und der Gesamtüberblick:
20.01.09 Trainingssteuerung auf Lanzarote
Wer das Oscar-verdächtige Video gesehen hat, wird's vielleicht gehört haben, ich bin etwas angeschlagen auf die Insel geflogen, deshalb war zunächst mal der Schwerpunkt wieder gesund zu werden und außerdem meine Knieprobleme zu beheben.
Mit 20,2km schwimmen, 79km laufen und 374km radfahren bei 5600 Höhenmetern für die ersten 7 Tage bin ich doch sehr zufrieden, zumal ich alles in ansprechender Qualität bewältigen konnte.
Zur Trainingssteuerung gibt's soviel zu sagen, dass ich schon am ersten Tag auf dem Rad sehen konnte, was einem die Hf-Messung auf Lanzarote bringt: nämlich gar nix! Durch den Wind wird der Körper so runtergekühlt, dass der Puls auf gerader Strecke bei gleicher Leistung wesentlich niedriger ist, was im übrigen ohne Wattmessung auch zu der Annahme führen könnte, dass eine Ausbelastung nur am Berg möglich sei....
Ich hab' mich schon immer gefragt, was denn eigentlich mit den Hf-Werten beim Labortest passiert, wenn man mal die Temperatur im Labor um 3 Grad absenkt oder einfach 1 oder 2 Ventilatoren aufstellt: Genau, die Werte bei Ausbelastung wären gleich, aber im tiefen und submaximalen Bereich wären Leistung, VO2, Laktat identisch, leider aber bei völlig unterschiedlicher Herzfrequenz, was bei einer Umsetzung auf die Straße natürlich zu Grütze führt.... sagen wir's mal so, in Deutschland gibt es sicherlich deutlich mehr Labore als gute Triathleten...
Im Gegensatz zum letzten Jahr, als mein Kraftleistungsmesser defekt war, kann ich in diesem Jahr mit dem Gerät trainieren.
1. Tag:2. Tag
Nach Anblick der Datei war dann auch klar, dass ich es bei einem 2er-Block belassen würde, es wäre auch möglich gewesen, dass ich am 2. Tag etwas besser in die Hufe gekommen wäre, war aber leider nicht so, bei etwa gleicher Strecke und vor allem Streckenlänge nur noch 182 Watt statt ohnehin schon schwache 190 am 1. Tag, ich hätte auch noch einen 3. Tag, sogar mit 6h Länge, einbauen können - dabei wären aber nur noch 170 oder 175 Watt rausgekommen, das bringt, zumindest für mich, einfach nichts mehr. Das kann im übrigen auch kein Trainer vorhersehen, genauso gut hätte es am 2.Tag auch noch etwas besser laufen können, d.h. man hätte noch eine Fahrt draufpacken können.
Eine berechtigte Frage wäre hier sicher, wer mir denn sagt, dass die Belastung am 1. Tag nicht auch schon zu niedrig und daher nicht trainingswirksam genug war.
Die Geschwindigkeit ist allein deswegen am 2. Tag höher, weil der Wind doch einiges ruhiger war (etwa Windstärke 4 statt 5).
4. Tag, 3. Radeinheit
Das war schon etwas besser und wenn man das Einrollen abzieht und bedenkt, dass man auf Lanzarote aufgrund der unruhigen Verhältnisse etwas niedrigere Wattwerte produziert, war's schon okay, dennoch einiges vom Niveau im Dezember entfernt. Allgemein ist noch zu sagen, dass ich mich zu einem durchgängigen überlagernden 2:1-Block in allen Disziplinen entschieden hatte, aufgrund des Wetters oder sagen wir besser, meiner dadurch etwas geringeren Motivation zum Radfahren, ist's dann doch etwas anders gekommen.
Die Geschwindigkeit war hier aufgrund der etwas geringeren Höhenmeter pro km und des wiederum etwas geringeren Windes (etwa 3 bft.) deutlich höher - man sieht also, was ein Training nach Geschwindigkeit bringen würde.