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02.: Sa, 14.08.99 Ironmönch Kulmbach 9:39:34h
03.: 04.09.99 Int. Austria-Triathlon Podersdorf 9:12:04h
04.: 09.07.00 Ironman Europe Roth Dnf "Ach so läuft das hier!"
Im Nachhinein betrachtet war Roth die 1. große Wende: und zwar zum schlechten hin. Bis dahin lief's im Großen und Ganzen gut und ich war noch guter Dinge immer schneller zu werden, die Umfänge nahmen immer noch zu, die Ergebnisse auf kürzeren Distanzen waren auch ordentlich und Windschattenfahren kannte ich nur von den Ligarennen auf der Kurzdistanz. Der Trainingsumfang im 1. Halbjahr betrug 513h, dazu war ich auch noch ständig auf irgendwelchen wettkämpfen unterwegs, in erster Linie kleine Läufe, von denen ich auch einige gewinnen konnte. Möglkicherweise war's auch einfach so, dass ich durch den starken Fokus aufs Laufen im Winter zwar über 10km und Halbmarathon nach wie vor schneller wurde, meine Lanzeitausdauerqualitäten aber gelitten hatten. Die 50km bis zum Arbeitsplatz hab ich relativ oft versucht mit dem Rad zu bewältigen, allerdings war ich im Winter auch oft mit dem Auto schon 1,5h unterwegs. 9 Tage vor Roth war dann Holland in Not, beim Volkslauf in Immighausen hatte ich schon kein gutes feeling mehr und hatte eine akute Metatarsalgie, ein Absinken des 2. Metatarsalköpfchens, das ist einfach gesprochen die Verlängerung des 2. Zehs, das führte dazu, dass ich praktisch nicht mehr auftreten konnte. Nach erfolglosen Versuchen mit Einlagen, die vor allem mit pelotten Abhilfe schaffen wollten, startete ich letztendlich mit meinem eigenen Patent:
05.: 12.08.00 Ironmönch Kulmbach Dnf
06.: 26.08.00 Int. Austria-Triathlon Podersdorf 9:54:23h
07.: 11.08.01 Ironmönch Kulmbach Dnf
08.: 01.09.01 Holland Triathlon Almere 9:51:35h
Ergebnisse (Almere 1997-2001) 09.: 07.07.02 Ironman Austria Klagenfurt 9:18:45h
10.: 18.08.02 Ironman Germany Frankfurt 9:25:58h
11.: 13.07.03 Ironman Germany Frankfurt 9:51:56h
12.: 04.07.04 Challenge Roth 9:54:01h 13.: 28.08.04 Int. Austria-Triathlon Podersdorf 8:58:35h
14.: 10.07.05 Ironman Germany Frankfurt 9:48:42h
16.: So, 01.07.07 Ironman Frankfurt 9:08:46h Wer jetzt Friede, Freude, Eierkuchen erwartet, der hat sich getäuscht. Okay, für mich lief's sehr rund und ich hab mich auch sehr gefreut, als ich den Römer hochgelaufen bin - wobei ich auf Video festgestellt habe, daß der Riesenjubel gar nicht mir, sondern der 1. Frau galt, die nochmal vom hr3-Mensch aufgerufen wurde. Apropos 1. Frau: Mein Ziel war es auch vor der besten Frau reinzukommen, und ich denke, das hab ich auch erreicht. Aber von Beginn an: das feeling war etwas gespalten, ich hatte ganz passabel trainiert, etwas weniger geradelt, ein 3/4 Jahr keinen Meter geschwommen, aber dafür endlich mal wieder deutlich mehr gelaufen. Fürs Schwimmen war ich dennoch guter Dinge, hatte die Wettkampfwoche nochmal einen Schwerpunkt gesetzt und damit auch den max. Trainingsumfang vom Jahr erreicht. Als ich dann den Startbereich sah, erinnerte ich mich noch schnell an die Bemerkungen wie: "Die Startlinie ist breit genug, es ist Platz genug da!" Der kürzeste Weg war ganz offensichtlich links, aber wer sich da einfand, mußte einfach mit einer Riesenschlägerei rechnen. Ich startete also von ganz rechts und ich hab selten ein Rennen mit weniger Prügel erlebt. An der 1. Wendeboje wurde es trotzdem, wie auch erwartet, nochmal sehr eng. Ich schwamm aber auch hier relativ weit außen. Danach sah ich dann beim Atmen nach rechts die ersten Athleten laufen und kurz danach lief ich dann auch auf den Sand auf. Da bin ich natürlich aufgestanden und ein paar Meter gelaufen. Zeitvorteil: null! Der Sand wurde dann so weich, daß man knietief darin versunken ist, ich wäre lieber weiter geschwommen, dann wäre ich deutlich schneller gewesen, jedenfalls zogen so etliche links an mir vorbei. Das mag ja sein, daß Leute im hinteren Bereich so etwas schneller waren, es waren aber dann auch diejenigen, die ganz außen geschwommen waren, also ohnehin den längsten Weg hatten. Darüber kann ich mich also überhaupt nicht aufregen und diese Stelle kann auch problemlos im Kurs verbleiben. Wenn man am See manipulieren würde, würden sicherlich auch etliche mosern, der Veranstalter hat's also sicher auch nicht leicht. Für einen alten Podersdorf-Veteran ist Gehen im Wasser ohnehin keine Streitfrage, davon abgesehen soll mir mal einer den § zeigen, der das verbietet. Gut, ich also raus nach 58min, das war eindeutig zu langsam, insbesondere bei den insgesamt sehr schnellen Zeiten. An den Zwischenzeiten kann man auch sehen, daß ich auf der 2. Hälfte gar nicht eingeknackt bin. Vielleicht war es etwas der lange Weg, Hauptursache war aber, daß ich nahezu Null Wasserschatten hatte. Ich bin einfach zu langsam angegangen: wenn man während des Rennens aufholt, ist halt nicht mehr viel mit Wasserschatten, da muß man allein vorbei. Und meine Koordination war auch wieder Müll. 55min hätten auch nach meinem feeling drin sein müssen. 176. nach dem Schwimmen, so schlecht wie noch nie. Auf dem Rad war die Strategie eigentlich klar. Bis km140 erstmal abwarten, d.h. für mich mit etwa 260 Watt anfahren, also deutlich weniger als die letzten Jahre. So ungefähr ist mir das mit meinem Polarteil auch gelungen. Interessant in dem Zusammenhang die Plazierungen der einzelnen Radabschnitte. 220. Zeit bis zum Mainkai, 145. Zeit auf der 1. Runde, die 48. Zeit auf der 2. Runde. Äh, ja... Ziemlich früh ist mir dann aufgefallen, daß man mit 260 Watt einfach nicht vorbeifliegen kann, da muß man dann schon 280 oder besser 300 treten, sonst hängen einem auf einmal doch so einige hintendran. Ich hab's früh registriert, vielleicht so nach 20km, muß das ganze nochmal anhand der Dateien analysieren. Fortsetzung folgt ...
17.: 02.09.07 Cologne 226 Köln 10:15:30h
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