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04.: 09.07.00 Ironman Europe Roth Dnf "Ach so läuft das hier!"
Im Nachhinein betrachtet war Roth die 1. große Wende: und zwar zum schlechten hin. Bis dahin lief's im Großen und Ganzen gut und ich war noch guter Dinge immer schneller zu werden, die Umfänge nahmen immer noch zu, die Ergebnisse auf kürzeren Distanzen waren auch ordentlich und Windschattenfahren kannte ich nur von den Ligarennen auf der Kurzdistanz. Der Trainingsumfang im 1. Halbjahr betrug 513h, dazu war ich auch noch ständig auf irgendwelchen wettkämpfen unterwegs, in erster Linie kleine Läufe, von denen ich auch einige gewinnen konnte. Möglkicherweise war's auch einfach so, dass ich durch den starken Fokus aufs Laufen im Winter zwar über 10km und Halbmarathon nach wie vor schneller wurde, meine Lanzeitausdauerqualitäten aber gelitten hatten. Die 50km bis zum Arbeitsplatz hab ich relativ oft versucht mit dem Rad zu bewältigen, allerdings war ich im Winter auch oft mit dem Auto schon 1,5h unterwegs. 9 Tage vor Roth war dann Holland in Not, beim Volkslauf in Immighausen hatte ich schon kein gutes feeling mehr und hatte eine akute Metatarsalgie, ein Absinken des 2. Metatarsalköpfchens, das ist einfach gesprochen die Verlängerung des 2. Zehs, das führte dazu, dass ich praktisch nicht mehr auftreten konnte. Nach erfolglosen Versuchen mit Einlagen, die vor allem mit pelotten Abhilfe schaffen wollten, startete ich letztendlich mit meinem eigenen Patent:
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